31 Mai 2012

Offener Wettbewerb

Wir, die Menschen, haben zur Zeit kein wirkliches Instrument/Mittel mit dem wir die Findung der bestmöglichen Lebens- und Wirtschaftsweise, frei von jeglichen Lobbyismus, finden können.

Ein Instrument/Mittel, welches uns die ablaufenden Prozesse auf der Erde, aus den verschiedensten Blickwinkeln heraus, interessenfrei erklären und bewerten kann.

Ein fortwährender offener Wettbewerb, gut durchstrukturiert und in Szene gesetzt, so, dass sich jede/jeder Interessierte mit ihrem/seinem Wissen, Qualifikation und Begabung daran aktiv beteiligen kann. Ein solcher Wettbewerb wäre nachweislich dazu geeignet die für uns Menschen bestmögliche Lebens- und Wirtschaftsweise zu finden.

Die Zielsetzung eines solchen Wettbewerbs:

Die Findung der stimmigsten Lebens- und Wirtschaftsweise – stets den aktuellen Prozessabläufen auf der Erde angepasst.

Eine Lebens- und Wirtschaftsweise, die jeder Gesellschaft, jedem einzelnen innerhalb einer Gesellschaft:

  • Ein humanes und friedliches Zusammenleben;
  • stimmige und nachhaltige Wertschöpfungsprozesse;
  • eine Teilhabe an den Wertschöpfungsprozessen;
  • eine stimmige Partizipation an den Leistungen aus den Wertschöpfungsprozessen, …

… gewährleistet.

Der offene Wettbewerb:

Fordere die heutige dominierende Lebens- und Wirtschaftsweise, den Kapitalismus und die freie Marktwirtschaft der Industrie- und Schwellenländern, innerhalb eines offenen Wettbewerbs, heraus:

  • Bringe deine Ideen und Konzepte, für die Findung des bestmöglichen Zusammenlebens und Wirtschaftens, in den Wettbewerb ein;
  • und/oder begleite den Wettbewerb: beobachte, analysiere, kritisiere und bewerte die vorgestellten Ideen und Konzepte untereinander, und im Besonderen, zur heutigen Lebens- und Wirtschaftsweise – dem Kapitalismus und der freien Marktwirtschaft.
  • unterstütze die Präsentationen: analysiere sie, suche Fehler, kritisiere sie, bringe deine eigenen Ideen bzw. Lösungsvorschläge ein.

Startup:

  • Wirkungsbereich: Kommunikation, Labor und Werkstatt, ist eine speziell dafür zugeschnittene Plattform im Internet.
  • Festinstallierte Medienpräsenz – Fernsehen, Radio, Zeitung und Internet.
  • Ankündigung und Begleitung des Wettbewerbs.
  • Erklärungen und Darstellungen zum Wettbewerb – Zielsetzung, Gestaltung, Regeln und Ablauf.

Externer Ablauf:

  • Öffentlicher Aufruf an alle Interessierten: Ideen und Konzepte in den Wettbewerb einzubringen – gemäß der Zielsetzung, der Gestaltung, den Regeln und dem Ablauf des Wettbewerbs.
  • Bildung einer Jury – öffentliche Suche nach geeigneten Kandidatinnen und Kandidaten – aus allen Lebensbereichen, Berufen bzw. Berufsgruppen.
  • Feste Installierung, ständiger Platz in den öffentlichen Medien.

Interner Ablauf:

Die eingebrachten Ideen und Konzepte werden in das Gefüge des Wettbewerbs eingebracht. Das Gefüge gewährleistet das alle Ideen und Konzepte, innerhalb jeder Vorstellungs- bzw. Erklärungsstufe, stets die gleichen Möglichkeiten sich zu präsentieren bekommen.

Alle eingebrachten Ideen und Konzepte durchlaufen, ansteigend detaillierter, entsprechende  Vorstellungs- bzw. Erklärungsstufen – von 1 bis ?. D. h., in jeder Erklärungsstufe (1 bis ?) muss die Idee, das Konzept, der Jury und allen Beobachtern, detaillierter vorgestellt werden.

Die vorgestellte Idee bzw. das vorgestellte Konzept wird auf dem Wege zum Ziel von einer Jury und von interessierten Bürgerinnen und Bürgern fortwährend beobachtet und begleitet. Es wird von ihnen analysiert, geprüft, kritisiert und letztendlich auch bewertet. Sollten Fragen aufkommen müssen diese beantwortet werden; können jedoch auch zurückgestellt werden; immer dann, wenn in der nächsthöheren Vorstellungs- bzw. Erklärungsstufe die Frage sich beantwortet.

Sollte die vorgestellte Idee bzw. das vorgestellte Konzept mathematische und/oder physikalische Ungereimtheiten aufzeigen, können die Ungereimtheiten zu jederzeit berichtigt bzw. erklärt werden.

Ist es nicht möglich die mathematischen und/oder physikalischen Ungereimtheiten intern zu erklären bzw. zu berichtigen, kann zu jeder Zeit von außen, extern, von der Jury und von den Beobachtern Lösungsvorschläge angeboten werden.

Findet sich keine Lösung, kann die Idee bzw. das Konzept nicht die nächste Vorstellungs- bzw. Erklärungsstufe erreichen. Die Idee bzw. das Konzept verbleibt in dieser Vorstellungs- bzw. Erklärungsstufe, solange, bis eine Lösung gefunden wurde.

Die Vorstellungsstufen bzw. Erklärungsstufen sind nicht begrenzt, sie weiten sich zwangsläufig solange aus, bis alle relevanten Faktoren für:

  • Ein humanes und friedliches Zusammenleben;
  • ein stimmiges und nachhaltiges  Wirtschaften,
  • eine Teilhabe aller an den Wertschöpfungsprozessen,
  • eine stimmige Partizipation an den Leistungen aus den Wertschöpfungsprozessen, für alle, …

… vorgestellt bzw. erklärt wurden. Dies geht soweit, bis sich das beste Konzept herauskristallisiert bzw. die besten  Konzepte herauskristallisieren. Konzepte, die uns dem Ziel fortwährend näherbringen.

Die verschiedenen politischen Parteien können dann, innerhalb ihrer Partei, sich für einen der Favoriten (Konzepte) entscheiden und für diesen Favoriten politische Mehrheiten suchen.

Bei den Wahlen entscheiden dann die Wählerinnen und Wähler welches Konzept sie unterstützen bzw. welcher Partei sie das Vertrauen schenken das Konzept in die Realität umzusetzen.

Nach den Wahlen bekommt dann die gewählte Regierung den Auftrag das von den Bürgerinnen und Bürgern gewählte Konzept in die Realität umzusetzen.

Damit ist der Wettbewerb jedoch nicht beendet, im Gegenteil, es muss ständig nach Verbesserungen bzw. nach dem Bestmöglichen gesucht werden. Denn in einer sich ständig veränderten Welt kann das Beste immer nur der Weg zum Bestmöglichen sein.

geschrieben um 11:51 von Eckhard Bock in Alle, Laboratorium, Laboratorium: Finanz-, Wirtschafts- und Gesellschaftspolitik, Politik, Werkstatt RSS 2.0 feed.
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Ein Kommentar zu “Offener Wettbewerb”

  1. Eckhard Bock sagt:

    Es wird behauptet: „Die Demokratie, unsere Parteien, die verschiedensten Institutionen, die freie Marktwirtschaft, dies sind doch alles Instrumente/Mittel wo sich jeder, der Interesse an Gestaltung hat, einbringen kann. Somit ist doch die aktive Gestaltung der Gesellschaft/en, die Gestaltung der Wirtschaft, hin zum Bestmöglichen für jeden gegeben.“

    Demokratie benötigt: Maximale Aufklärung der Bürgerinnen und Bürger. Aufgeklärte Bürgerinnen und Bürger sind die Voraussetzung für richtige Entscheidungen.

    Parteien, Institutionen vertreten immer Interessen, sind bzw. werden somit immer von einem gewissen Lobbyismus untermauert.

    Das Ziel des heutigen Junktim Kapitalismus und freie Marktwirtschaft ist die Gewinnmaximierung. Die Gestaltung der Gesellschaft/en, das Leben der Menschen, alles muss sich der Gewinnmaximierung unterwerfen – dies sehen wir an unserer Umwelt, an der Lebens- und Wirtschaftsweise der Menschen in den Industriestaaten und Schwellenländern, alles muss sich den wirtschaftlichen Wachstumsprozessen unterwerfen.

    Das Bestmögliche ist hier der maximale Gewinn.

    Dies kann nicht die primäre Zielsetzung des Menschen sein. Mit dieser Zielsetzung zerstört er, der Mensch, sich selbst.

    Erstellt am 1. Juni 2012 um 10:19

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